Bald würde es vollendet sein. Das Beste zum Schluss, so hiess es doch immer und so würde er es auch abschliessen. Das Date war gut verlaufen, er hätte nie gedacht, dass sie zusagen würde. Doch sie hatte ihn wirklich angerufen. Getroffen hatten sie sich dann im Café de Ville, denn dieses war ja bekannt für den tollen
Ausblick, den es bot. Um einiges lieber wäre ihm das Café Heini gewesen, es war viel sympathischer. Er musste seine blonde Begleitung schliesslich an einen würdigen Ort ausführen. Es war teuer, aber er wollte seinen Plan verwirklichen. Und es hatte gewirkt, bald würde sie ihm aus der Hand fressen.
Er war nie mehr in diesem Café gewesen, denn seine Mutter - seine so wunderschöne und perfekte Mutter – hatte ihn als Kind immer wieder dort hingeschleift. Die Tage hatte er gehasst, an denen er sich hatte immer herausputzen müssen, um den Männern seiner Mutter zu gefallen. Zu denen war sie stets lieber als zu ihm, ihn hatte sie immer geschlagen und traktiert ohne jeglichen Grund. Nie hatte er herausgefunden, was für ein Spiel sie gespielt hatte. Deshalb hatte er auch mit ihr angefangen … Die Erste von den Sieben – und zwei würden noch kommen.
Super! Der Text ist wirklich sehr gut gelungen, praktisch fehlerlos und die Gedanken unseres Mörders werden wunderbar zum Ausdruck, man kann sich förmlich in seine Situation einfügen und genau so fühlen wie er. Gratulation!
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